Die Förderpreis-Jury

Die Jury des WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Förderpreises setzt sich aus einer:einem Autor:in, einer:einem Literaturkritiker:in sowie drei Lektor:innen oder Verleger:innen zusammen. Im Jahr 2022 sind dies die Literaturkritikerin Maryam Aras, der Autor Matthias Göritz, die Lektoren Martin Kordić und Jan Valk und die Verlegerin Nikola Richter.

Maryam Aras

Maryam Aras ist Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin. Sie studierte Islamwissenschaft, Anglistik und Politologie in Köln. Sie moderiert und kuratiert Literaturveranstaltungen, ab April 2022 spricht sie in der Reihe "Klasse Schreiben: Neue Perspektiven postmigrantischer Literatur" mit Autor:innen über Race und soziale Klasse in deren Schreiben. Ihre Rezensionen erscheinen bei Die Presse, 54books, im Westdeutschen Rundfunk uva.

Matthias Göritz

Matthias Göritz ist Lyriker, Theaterautor, Übersetzer und Romancier. Er veröffentlichte die Gedichtbände Spools, Loops, Pools und Tools sowie die Romane Der kurze Traum des Jakob Voss (2005), für den er den Mara-Cassens-Preis erhielt, Träumer und Sünder (2013), der mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet wurde, und Parker (2018). Außerdem erhielt Göritz den William H. Gass Award. Derzeit lehrt er an der Washington University in St. Louis, USA. Göritz ist Kurator des Slowenischen Buchmesseauftritts in Frankfurt 2023.

Martin Kordic

Martin Kordić ist Lektor und Autor. Er studierte in Hildesheim und Zagreb. Seit über zehn Jahren arbeitet er als Lektor für deutschsprachige Literatur, zunächst bei DuMont in Köln, heute im Carl Hanser Verlag in München. 2014 veröffentlichte er den Roman Wie ich mir das Glück vorstelle, für den er den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis sowie die Alfred-Döblin-Medaille erhielt. 2022 erscheint sein Roman Jahre mit Martha im S. Fischer Verlag.

Nikola Richter

Nikola Richter ist Verlegerin und Autorin. 2013 gründete sie den unabhängigen Verlag mikrotext für neue Narrative und Texte mit Haltung. Der Schwerpunkt des Verlags liegt auf aktuellen literarischen Texten, die inspiriert sind von Diskussionen und Schreibweisen in sozialen Medien und dem Blick auf internationale Debatten. 2019 und 2020 wurde der Verlag mit einem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet, 2021 für den Berliner Verlagspreis nominiert. Nikola Richter ist auch Jurorin für den Kurt-Tucholsky-Preis. 

Jan Valk

Jan Valk ist stellvertretender Programmleiter für deutschsprachige Literatur bei Kiepenheuer & Witsch. Zuvor arbeitete er im selben Bereich für den DuMont Buchverlag. Von 2007 bis 2015 war er als Teil von Adler & Söhne Literaturproduktion in Berlin als freier Lektor, Radiojournalist und Veranstaltungsorganisator tätig.

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