Die Jury

Die Juror:innen des WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreises Rahel Jaeggi, Paul Jandl, Steffen Mau, Barbara Mundel, Miryam Schellbach und Philipp Theisohn repräsentieren unterschiedliche Professionen, um sich mit den eingereichten Texten interdisziplinär auseinandersetzen zu können. Sie verbindet die Liebe zur Literatur und ein ausgeprägtes persönliches wie auch professionelles Interesse an den gesellschaftlichen Umbrüchen unserer Zeit. Ein siebtes Mitglied der Jury wird noch benannt.

Rahel Jaeggi

ist Professorin für Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Gegenstand ihrer Forschung sind u.a. die Begriffe der Entfremdung, der Kommodifizierung bzw. Verdinglichung, der Ideologie, der Lebensform, der Institution und der Solidarität. Jaeggi gilt als eine Vertreterin der zeitgenössischen Kritischen Theorie. Seit 2018 ist sie Leiterin des Centers for Humanities and Social Change in Berlin. Zuletzt erschien ihre Monographie Kapitalismus – ein Gespräch über Kritische Theorie (mit Nancy Fraser), Berlin: Suhrkamp (2020). 

Paul Jandl

arbeitet seit den frühen neunziger Jahren als Feuilletonjournalist und Kritiker für die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG mit Stationen in Wien, Salzburg und Berlin.

Während dieser Zeit berufliche Ausflüge als Kulturkorrespondent bei der WELT und als Programmmacher bei österreichischen Literaturverlagen. Lehraufträge in Tübingen, Klagenfurt, Hildesheim und St. Louis. Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik 2005.
Paul Jandl wurde in Wien geboren und studierte hier Germanistik und Philosophie. Zuletzt erschien im Grazer Droschl-Verlag Gedankenspiele über das Glück.
 

Barbara Mundel

ist Intendantin der Münchner Kammerspiele. Von 1999 bis 2004 war sie Direktorin des Luzerner Theaters, von 2006 bis 2017 Intendantin am Theater Freiburg.

Sie prägte die programmatische Frage nach einem „Stadttheater der Zukunft“. Von der Zeitschrift „Die deutsche Bühne“ wurde das Theater Freiburg unter ihrer Intendanz mehrfach für seine „ungewöhnlich überzeugende Theaterarbeit abseits großer Theaterzentren“ ausgezeichnet. 

Nach dem Studium der Neueren Deutschen Literatur, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft war sie ab den 1980er Jahren als Dramaturgin am Theater Basel, an der Volksbühne Berlin, den Münchner Kammerspiele und der Ruhrtriennale sowie als Regisseurin mit Schwerpunkt Musiktheater (unter anderem an der Oper Frankfurt und den Salzburger Festspielen) beschäftigt.

Miryam Schellbach

ist freie Literaturkritikerin und Moderatorin. Derzeit schreibt sie für die Süddeutsche Zeitung. Ihre Kritiken, Porträts und Interviews erschienen daneben in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Zeit sowie der taz. Von 2017 bis 2022 war sie Teil der Redaktion der Literaturzeitschrift Edit. Sie ist Jurymitglied des Leipziger Buchpreises und des Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreises.

Philipp Theisohn

ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Außerdem arbeitet er als Literaturkritiker für verschiedene Medien, insbesondere für die FAZ.

Ein Programm der Crespo Foundation Logo Crespo Foundation