Mittwoch, 04.11.2026, 19:30

Über Familie, Verwandlung und den Widerstand gegen das Schweigen

muri-darida_c_dorottya-marton.jpg

(c) Dorottya Marton

Lesung & Gespräch mit Muri Darida
Moderation: Malu Schrader

Veranstaltungsort: Open Space im Crespo Haus, Weißfrauenstr. 1-3, 60311 Frankfurt

Eintritt frei

Der sprachgewaltige Roman „King Cobra“ von Muri Darida erzählt von Familie, Widerstand und Ich-Werdung zwischen Ungarn und Deutschland. Lazi reist nach Ungarn mit dem Ziel, das Gewehr des Großvaters zu finden. Im ungarischen Dorf trifft Lazi auf die Familie und viel Schnaps. Doch hinter der Rückkehr steckt mehr – Rache, Erinnerung und die Suche nach Wahrheit in einer Familiengeschichte voller Schweigen. Die titelgebende Kobra steht für Transition und Häutung, aber auch für Gefahr, und ist ebenso wandelbar und körperlich wie viele andere Motive in diesem kunstvoll gewebten Romandebüt. Malu Schrader stellt den Roman im Gespräch mit Muri Darida vor.

 Muri Darida (*1993) lebt zwischen Budapest und Berlin. Literarische Publikationen u.a. in BELLA triste, Edit, mosaik und Jenny. Zu politischen und gesellschaftlichen Themen publiziert Muri Darida regelmäßig u.a. auf ZEIT ONLINE, arte, taz und SZ. 2022 war Muri Darida für den WORTMELDUNGEN-Förderpreis 2022 nominiert, 2024 gewann er den Publikumspreis des Open Mike. Anfang 2026 erschien Muri Daridas erster Roman „King Cobra“ (dtv), für den er mit dem Robert-Walser-Preis ausgezeichnet wurde.