Die Preisträgerin 2018

Die österreichische Autorin Petra Piuk wurde am 6. Mai 2018 mit dem in diesem Jahr erstmalig verliehenen WORTMELDUNGEN-Literaturpreis ausgezeichnet. Die Autorin seziert in ihrem Text „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“ die Mechanismen von Machtmissbrauch und Sexismus hinter der Fassade einer scheinbar heilen Welt. „Ausgezeichnet wird ein Text, der auf beklemmende Art und Weise von der Ausweglosigkeit angesichts alltäglicher Gewalt erzählt, und durch sprachliche und szenische Radikalität und brachialen Witz überzeugt“, so die Begründung der Jury.

Petra Piuk (geb. 1975) ist Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Ihr Debütroman Lucy fliegt (2016) wurde mit der Buchprämie der Stadt Wien ausgezeichnet. 2016 erhielt sie den Literaturpreis des Landes Burgenland. Ihr Text ist eine bearbeitete Kurzfassung des gleichnamigen Romans, der im August 2017 bei Kremayr & Scheriau erschien. Piuk lebt in Wien.

Der Text der Preisträgerin 2018

Die österreichische Autorin Petra Piuk erhielt 2018 den in diesem Jahr erstmalig verliehenen WORTMELDUNGEN-Literaturpreis für ihren Text „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“. Ihr Text ist eine bearbeitete Kurzfassung des gleichnamigen Romans, der im August 2017 bei Kremayr & Scheriau erschien.

„Ausgezeichnet wird ein Text, der auf beklemmende Art und Weise von der Ausweglosigkeit angesichts alltäglicher Gewalt erzählt, und durch sprachliche und szenische Radikalität und brachialen Witz überzeugt“, so die Begründung der Jury.

Petra Piuk "Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman" (PDF)

Die Preisverleihung 2018

Am 6. Mai 2018 ist im Schauspiel Frankfurt erstmalig der WORTMELDUNGEN-Literaturpreis verliehen worden. Preisträgerin ist die Autorin Petra Piuk, die für ihren Text „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“ ausgezeichnet wurde.

Die Laudatio hielt die österreichische Literaturkritikerin Daniela Strigl, die Teil der Jury des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises ist. Im Zuge der Preisverleihung fand eine Gesprächsrunde statt: Insa Wilke diskutierte mit Petra Piuk, Verleger Jakob Augstein, Literaturkritikerin Daniela Strigl und Autor Feridun Zaimoglu unter der Überschrift „Nein heißt ja… Sprache.Macht.Gewalt.“ über die Rolle von Sprache im Kontext von Gewaltmechanismen – vor allem bezogen auf die Verwendung des Begriffes „Heimat“. Der Schauspieler Christoph Pütthoff umrahmte die Preisverleihung mit Heimatliedern, begleitet von Günther Lehr am Klavier. (Fotos: Jessica Schäfer)

Die Laudatio 2018

Daniela Strigl: Laudatio auf Petra Piuk oder

Anleitung zur Anleitung zum Heimatroman in fünf Schritten (PDF)