Mehr als 200 Wortmeldungen sind eingegangen auf die Frage: „Hinter dem Zaun – was bringt Heimat zur Sprache?“


„Hinter dem Zaun – was bringt Heimat zur Sprache?“: Diese Frage wurde von Petra Piuk, Trägerin des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises 2018, anlässlich der Preisverleihung im Mai formuliert. Beantwortet haben sie mehr als 200 NachwuchsautorInnen, die sich mit ihren Texten (Essays, Reden, kurze Prosa oder Erzählungen) für den ersten WORTMELDUNGEN-Förderpreis beworben haben.

Nun sichten vier LektorInnen, Axel von Ernst (Lilienfeld Verlag), Juliane Schindler (S. Fischer Verlag), Jörg Sundermeier (Verbrecher Verlag) und Martina Wunderer (Suhrkamp Verlag) die Texte und wählen bis zu 40 für die Endrunde aus. Anschließend nominiert die Jury, besetzt mit Sonja Eismann (Chefredakteurin des Missy Magazine), Christoph Schröder (Literaturkritiker) und der WORTMELDUNGEN-Preisträgerin Petra Piuk, aus dieser Vorauswahl bis zu 15 Texte für die Shortlist. Diese Texte werden ab Dezember 2018 hier veröffentlicht. Die Jury vergibt den WORTMELDUNGEN-Förderpreis, dotiert mit insgesamt 15.000 Euro, an bis zu drei AutorInnen der Shortlist. Die PreisträgerInnen werden im Januar 2019 bekannt gegeben, die Preisverleihung findet im Mai 2019 statt.

Die Crespo Foundation möchte mit dem WORTMELDUNGEN-Förderpreis junge AutorInnen motivieren, gesellschaftspolitische Themen in den Fokus zu nehmen und literarische Positionen zu zeitgenössischen Diskursen zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung wird dabei jedes Jahr eine Frage stehen, die der/die TrägerIn des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises formuliert.