Mehr als 200 Wortmeldungen sind eingegangen auf die Frage: „Hinter dem Zaun – was bringt Heimat zur Sprache?“


„Hinter dem Zaun – was bringt Heimat zur Sprache?“: Diese Frage wurde von Petra Piuk, Trägerin des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises 2018, anlässlich der Preisverleihung im Mai formuliert. Beantwortet haben sie mehr als 200 Nachwuchsautor*innen, die sich mit ihren Texten (Essays, Reden, kurze Prosa oder Erzählungen) für den ersten WORTMELDUNGEN-Förderpreis beworben haben.

Vier Lektor*innen, Axel von Ernst (Lilienfeld Verlag), Juliane Schindler (S. Fischer Verlag), Jörg Sundermeier (Verbrecher Verlag) und Martina Wunderer (Suhrkamp Verlag) haben die Texte gesichtet und wählten 40 für die Endrunde aus. Anschließend hat die Jury, besetzt mit Sonja Eismann (Gründerin und Herausgeberin des Missy Magazine), Christoph Schröder (Literaturkritiker) und der WORTMELDUNGEN-Preisträgerin Petra Piuk, aus dieser Vorauswahl 15 Texte für die Shortlist ausgewählt und in ihrer Jurysitzung die Preisträgerinnen bestimmt.

Die Ausschreibung

Eine Bewerbung für den WORTMELDUNGEN-Förderpreis war mit einem noch unveröffentlichten Kurztext (Essays, Reden, kurze Prosa, Erzählungen) von 4 bis 8 Seiten Länge möglich, der sich auf die von Petra Piuk gestellte Frage „Hinter dem Zaun – was bringt Heimat zur Sprache?“ bezog. Teilnehmen konnten deutschsprachige Nachwuchsautor*innen, die nicht älter sind als 30 Jahre und noch keine eigenständige literarische Buchpublikation veröffentlicht haben.