Veranstaltung im Crespo Studio am 08.03.2024: „Auf See“: Utopisches und dystopisches Erzählen

Lesung und Gespräch mit Theresia Enzensberger
Moderiert von Christoph Schröder

Von den Auswüchsen neoliberaler Utopien und dem Entwurf einer weiblichen Zukunft handelt Theresia Enzensbergers 2022 erschienener Roman „Auf See“ (Hanser Verlag). Sie verhandelt darin Fragen nach gesellschaftlicher und individueller Verantwortung für das Zusammenleben in Zeiten von Krisen und Klimawandel. Wen treffen Krisen besonders, und wer glaubt, sich vor ihnen retten zu können? Wer hat die Handlungsmacht, und wer trägt die Konsequenzen? Diese und weitere Fragen finden ihren Schauplatz auf einer Insel in der Ostsee.
Mit Christoph Schröder spricht Theresia Enzensberger über vergangene und kommende Zukünfte.

Freitag, 8. März 2024, 19:30 Uhr
Ort:
Crespo Studio (im Haus des Buches), Berliner Straße 27, 60311 Frankfurt
Eintritt frei

Wir freuen uns über Anmeldung unter info@wortmeldungen.org

Theresia Enzensberger

1986 geboren, hat Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York studiert und schreibt als freie Autorin Prosa, Essays, Reportagen und Kritiken. 2014 gründete sie das BLOCK Magazin, das mit einem „Lead Award“ als bestes Newcomer-Magazin ausgezeichnet wurde. 2017 erschien ihr Debütroman „Blaupause“ beim Hanser Verlag. Es wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet. 2022 erschien ihr Roman „Auf See“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Theresia Enzensbergers neuestes Buch, "Schlafen", das im Frühjahr 2024 veröffentlicht wird, ist ein philosophischer Streifzug durch die Nacht und eine persönliche Erkundung der Schlaflosigkeit.

 

 

 

Veranstaltung im Crespo Studio am 20.03.2024: Literatur im politischen Spannungsfeld zwischen Narrativ und Protokoll

Der Begriff der Fake News beschreibt bereits seit einigen Jahren eine Praxis der Wirklichkeitsumdeutung, die von Populist:innen genutzt wird, um die Öffentlichkeit von ihren ‚Wahrheiten‘ zu überzeugen – allen voran Donald Trump, der aktuell wieder für die amerikanische Präsidentschaft kandidiert. So entstehen durch gezielt eingesetzte Narrative in der politischen und gesellschaftlichen Realität Fiktionen, die durch die Medien eine weite Verbreitung erlangen. Wie reagiert aktuelle Literatur auf diese Fiktionalisierung des politischen und gesellschaftlichen Geschehens? Die Autorinnen Kathrin Röggla und Anna Yeliz Schentke sehen eine Antwort in der literarischen Zeugenschaft und der Kraft des Protokollarischen. Gemeinsam mit dem Historiker Till van Rahden gehen sie der Frage nach, was die Literatur den gegenwärtigen politischen, gesellschaftlichen und medialen Narrativen entgegenzusetzen hat.

Mittwoch, 20.03.2024, 19:30
Ort:
Crespo Studio (im Haus des Buches), Berliner Straße 27, 60311 Frankfurt
Eintritt frei

Wir freuen uns über Anmeldung unter info@wortmeldungen.org
 

 

 

Weitere Veranstaltungsinformation folgen in Kürze.

 

 

                     

 

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